Auckland

Nächster Flug: Kuala Lumpur nach Auckland
02.10.-03.10. (dann bis 06.10. in Auckland)
Das war der anstrengendste Flug bisher: Es sind tatsächlich wieder 4 Stunden Zeitverschiebung, jedoch schlimmer war meine körperliche Verfassung (Magenprobleme aufgrund malaysischen Essens) und eine Sitznachbarin aus Auckland, die mehr als einen Sitz benötigte… (= kein Schlaf)

Dann endlich Auckland! Endlich wieder Pulli und lange Hosen. Der Wind war tatsächlich empfindlich kühl. In Japan und Malaysia hätte ich auch die ganze Zeit in Shorts und T-Shirt rumlaufen können. Gefroren hätte man nicht. So war es also fast wie zu Hause nur am anderen Ende der Welt. Verrückt.

Auckland Flughafen:
– Passkontrolle inkl. Visa-Überprüfung: 1 Minute
– Gepäckkontrolle: Ausrüstung wie Wanderschuhe oder Zelt dürfen nicht dreckig sein (d.h. Erdreste und ähnliches). Wenn doch werden sie gereinigt und desinfiziert am Flughafen. Auch darf kein Obst o.ä. eingeführt werden. Sollte man „vergessen“ etwas anzugeben und es wird dann trotzdem gefunden drohen empfindliche Geldstrafen. Meine Wanderschuhe waren ok, obwohl ich den Fuji-Staub selbst noch gesehen habe…
Dauer mit Schlange stehen: > 30 Minuten

Dank Tobi habe die ersten drei Nächte zum ersten mal mit Airbnb gebucht und dank mir (weil zu faul zu Bus raus suchen und zum zu Fuss gehen) zum ersten mal „Uber“ benutzt. War beides OK. Uber etwas teurer als gedacht und inkl. Lügengeschichten vom Fahrer (Auckland hätte 4 Millionen Einwohner, also viel mehr als Hamburg… Ich wollte mich nicht streiten und war auch sehr müde. Bis auf die Unwahrheit war er aber nett 🙂 )
Die Airbnb Wohnung war für mich ein Privatzimmer und ansonsten geteilte Wohnung mit Gastgeber und weiteren Gästen. War vollkommen Ok für die ersten Tage. Lage: Nähe Mission Bay, das war sehr schön dort. Erster Abend vorm Jetleg ausschlafen: Belgisches Bier und Fish&Chips mit Blick aufs Meer. Ansonsten habe ich sehr schnell gemerkt, dass die Busse nicht sehr zuverlässig fahren und die Stadt insgesamt wohl schneller wächst, als die Infrastruktur hinterher kommt. Es stand Orientierung und erste Sightseeing Spots auf dem Programm. Nichts aufregendes.

Keine Bilder. Auckland kennt ja eh jeder… 😉

Kuala Lumpur

28.09. – 02.10:

[bei dem kostenlosen WordPress-Landkarten-Plugin ist Malaysia nicht dabei… Googelt also selber wo das liegt! Ihr alle! Du auch!]

Warum nicht von Japan über Malaysia fliegen, und warum nicht ein paar Tage da bleiben? Kostet nicht mehr (zumindest vom Flug her) und Zeit hatte ich ja!
Hotelzimmer genommen direkt an den Twin Towers (Petronas) und auf eine Taxifahrt in der Stadt verzichtet. Eben direkt mit dem Shuttle-Train zum Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn Richtung Hotel. Klappte auch alles sehr gut. Nur einmal kurz in die falsche Richtung gelaufen – zum Glück war der Umweg überdacht. Es regnete nämlich ziemlich. Zum Abendessen aus Bequemlichkeit ins zum Hotel gehörige japanische Restaurant (ich war noch so „drin“ im japanischen) – das hätte ich aber nicht machen sollen: Es schmeckte schon komplett anders/schlechter… 🙁
Was habe ich gemacht in „KL“, wie wir Weltenbummler sagen?
– Besuch der Petronas Towers und Umgebung (waren mal die höchsten Gebäude der Welt – naja das klingt so irgendwie langweilig… In „Verlockende Falle“ ist hier Catherine Zeta-Jones über ein Seil von einem Turm zum anderen balanciert! Besser 😉
– Am Wochenende war gerade Formel 1 in der Stadt. Bin ja kein Fan davon, aber an den Petronas Towern hatten sie einiges aufgebaut. Ist ja Quasi der Hauptsponsor. Trotzdem fand ich es nicht so interessant. (Es standen Rennautos rum, und man konnte zum Beispiel Reifenwechseln üben…) Es waren aber tatsächlich viele Touristen nur deswegen in der Stadt (auch viele deutsche).
– Batu Caves besucht: Am Stadtrand eine riesige Höhle, die eine Art riesiger Tempel ist. Mit einer der größten Tempel-Statuen der Welt. (Diese Superlative müsste man eigentlich alle immer überprüfen! Verdächtig, dass überall „das größte“, „das älteste“ usw sein soll!? Naja) Beeindruckend trotzdem & mit vielen Affen davor. Kokosmilch gabs für ein paar Cent direkt aus der Nuss und mit Strohhalm.
– Crap Island Tagesausflug: 45 Minuten mit der S-Bahn, 45 Minuten Boot/kleiner Fähre durch die Mangroven. Dann ein kleines Fischerdorf auf Stelzen, in dem es – wen wunderts – hauptsächlich um Krabben ging. Bin einfach so hin, ohne eine Tour zu buchen oder ähnliches. Und das war das eigentlich interessante daran. War auf jeden Fall angenehmer als in der Riesenstadt im Zentrum.
– verschiedene malaysische Gerichte getestet
– Stadtrundfahrt mit dem Hop On, Hop Off Bus.
– Die National Moschee besucht. (Ungläubige) Touristen dürfen nur zu bestimmtem Zeiten rein. Alle, die in kurzer Hose oder Kleid o.ä. kommen, müssen ein Leihgewand anziehen und Frauen ihre Haare bedecken. Ich hatte Jeans und T-Shirt an – das war vollkommen ok.

Gelernt: malaysische Küche ist meist sehr scharf, aber durchaus lecker (ähnlich wohl der thailändischen Küche). Ich habe aber am letzten Tag wohl irgendetwas nicht gut vertragen, und erinnerte mich dann noch in Auckland an das Essen in Malaysia. Naja, kann ja nicht alles super laufen: mir ging es zwar nicht sehr schlecht, aber auch nicht sehr gut 😉

Was gibt es zu Kuala Lumpur noch zu sagen? Es war warm. Nein, schwül-heiß. Die Klimaanlagen waren dagegen der Antarktis nachempfunden.
Positiv: Es hat öfter mal geregnet, und der Regen war dann ebenfalls warm 😉
Es war deutlich anstrengender und hektischer als in Japan. (Vom Klima her und von den Menschen) Es mag anders sein, wenn man aus der großen Stadt raus kommt und etwas unterwegs ist in Malaysia. Das müsste/sollte man noch mal testen. (Auf Crap Island war das zumindest schon viel entspannter…)