Moin! Lange genug haben wir alle auf diesen Blog gewartet. Ich sitze in einem Hostel (Santiago Guesthouse) in Hiroshima und fange mal einfach an: Die Reise hat schon begonnen…
Flug von Hamburg nach Tokio via Bangkok am 4.9.2017. Ankunft in Tokio mit einiger Verspätung. Dort dann vom Flughafen Narita noch eine Busfahrt nach Kawagoe zu Björn und seiner Familie, wo ich sehr nett empfangen wurde und bis zum 12.9.17 nächtigen durfte.
Tja, was habe ich gemacht? Sind ja schon ein paar Tage rum… Ich habe mir Tokyo angesehen (leider viel Regen, aber immer warm – so ca. 27-30 Grad), bin mit U-Bahn und S-Bahn gefahren (Rushhour ist so wie man es sich vorstellt – Man will es ja immer einmal selbst erlebt haben: Ich kann davon abraten! Es wird in Tokyo aber wirklich immer sehr exakt in Reihe angestanden, das läuft dann auch alles super fair ab. Es wird aber auch nachgedrückt, bis nichts mehr geht 🙂 ), habe schon verschiedene Speisen probiert und mich natürlich auch bei Björn und Familie aufgehalten. Bei drei Töchtern und einem Sohn von 10 bis 4 Jahren ist schon einiges los Abends und morgens. Einen Tag habe ich mir auch die Stadt Kawagoe genauer angesehen und habe eine Radtour (~30km) gemacht.
Am 9.9. bis 10.9. sind Björn und ich dann auf den Fuji gestiegen. Wir haben die schwerste Variante gewählt (warum auch nicht?) und haben auf Übernachtung verzichtet. Tja… 9 Stunden Aufstieg später fanden wir die Idee nicht mehr toll – zumal komplett alle Hütten geschlossen waren = Wir konnten uns nirgendwo ausruhen/aufwärmen/erholen. Wir waren um 2:15 Uhr oben (Start 17 Uhr) und haben unter (zum Glück mitgenommen) Rettungsdecken zusammengekauert vor uns hin gefroren. Als langsam mehr Menschen den Gipfel erreichten wurde auch der Toilettenraum geöffnet. Dort konnte man im Vorraum der Kälte ein wenig trotzen. Trotz allem war es jedoch ein Plumpsklo und entsprechend wenig Spaß hat auch dies gemacht.
Lange Rede, kurze Zusammenfassung: Wetter war abends toll, Nachts kurz Schnee, morgens Sch*-kalt. Die Sonne kam nicht durch, zweimal konnte man sie erahnen. Runter hat es dann noch mal 3,5h gedauert, da es eine Art Rutschbahn gibt (Lava-Sand-Piste – wenn wir nicht so kaputt gewesen wären, hätte das sogar Spaß gemacht). Wir sind dann noch zum entspannen und säubern in ein Onsen und danach noch mit kleinem Stau und komischem deutschen HipHop zum wach bleiben nach Hause gefahren.
Nach einem weiteren kurzen touristischen Tag in Tokyo, bin ich am 12.9. mit dem Shinkansen nach Hiroshima gefahren. Das sind ca. 950 km Richtung Südwesten. Später mehr.