16.02. – 27.02.: Da ich keine Lust hatte, die letzten 11 Tage noch auf einen Bus angewiesen zu sein, habe ich nochmal eine Woche ein Auto gemietet. Das Wetter war die letzten Tage nicht schlecht, aber wechselhaft…
Die Coromandel Halbinsel hatte ich nur einen Tag gesehen, daher zuerst dorthin. Meine geplant letzte Tageswanderung fiel ins Wasser: angekommen am Visitor Center erklärte mir die nette Dame, dass vom Visitor Center aus alle Tracks unpassierbar seien aufgrund von Unterspülungen und kaputten Brücken. Man hätte sich die 15 km Schotterpiste sparen können, wenn man die Webseite richtig gelesen hätte. Ich hatte mich nur gewundert, dass man wochenlang nicht in der Hütte übernachten konnte -> muss sehr beliebt sein die Strecke! (oder eben gesperrt 😉 ) Kürzere Wanderung zu Kauri Bäumen war aber möglich. In Thames habe ich 2 Nächte im 8-Bett Zimmer übernachtet (gehörte zum Campingplatz) – ich war lustigerweise 2 Nächte alleine dort.
Eine weiterer Aufenthalt in Hahei war sehr schön und am morgen bin ich um 4:30 Uhr aufgestanden um mir vor der Flut zum zweiten mal einen Pool am Hot Water Beach zu buddeln. Das war cool im warmen Wasser die Wellen mehr zu hören als zu sehen und langsam die Sonne aufgehen zu sehen. Wasser war teilweise heiß – ich musste immer wieder mal „umrühren“ – und es waren außer mir noch 4 andere Menschen dort. Länger als ne Stunde hab ichs nicht ausgehalten: Hab mich dann nochmal knapp 2 Stunden hingelegt 😉
Dann kam die „Bay of Plenty“, die ich bis dahin komplett ignoriert hatte. Schwierig. Die Stadt Tauranga ist recht groß und es ist viel los (Business: Ich glaube der größte Hafen in Neuseeland, wenn ich nicht irre). Um den Mount Maunganui war es zwar touristisch aber auszuhalten. Surfen kann man dort auch gut, aber das Wetter war wieder sehr wechselhaft. In den Hostels viele Backpacker, die zum arbeiten länger dort sind (Gerade im Angebot: Avocado pflücken!). Weiter im Osten wird es dann schnell einsamer. In Opotiki war ich wieder alleine in einem 6-Bett Hostelzimmer. Toller, wilder Strand und der Nordteil vom XXX National Park, wo ich ja meinen ersten Great Walk hatte. Somit schließt sich mein Neuseelandkreis hier.
Zurück in Auckland hatte ich noch ein paar Tage in denen ich unter anderem Lin Zhao wieder getroffen habe (Bekanntschaft vom Kepler Track, ein Chinese, der in Christchurch arbeitet) und bin auf Rangitoto rum gewandert. Das ist der frischeste aktive Vulkan direkt vor Auckland. Vor 600 Jahren hat der Ausbruch diese kleine runde Insel geformt. Btw: Es ist nur die Frage „Wann“ und nicht „Ob“ in und um Auckland erneut ein Vulkanausbruch stattfindet. Es wird vermutet, dass der nächste eher ein ziemlich großer Ausbruch sein wird…
Das war es mit New Zealand. War sehr schön. OK, untertrieben. Aber ich bin müde. Vielleicht gibt es nochmal eine Zusammenfassung?!