NZ Nordinsel – Reiseblog https://robertbraxein.de/blog Oh my god, i've never been so far away from home Thu, 22 Mar 2018 12:36:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Fun Facts II New Zealand https://robertbraxein.de/blog/2018/03/22/fun-facts-ii-new-zealand/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/22/fun-facts-ii-new-zealand/#comments Thu, 22 Mar 2018 12:36:44 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=896 nicht mehr … „Fun Facts II New Zealand“ weiterlesen]]> Fun Facts New Zealand – Zum Abschied

* Seit dem 26.12.2017 habe ich 9-mal jeweils an einem Mittwoch ein 24h-Fasten gemacht. Verrückt, oder? Praktisch bedeutet das: am Dienstag Abend ist (ein etwas kleineres) Abendessen die letzte Mahlzeit bis Mittwoch Abend zur gleichen Zeit. Dazwischen gibt es Wasser, Tee oder Kaffee und Obst -> nicht mehr als 500 Kcal (Apfel/Banane haben je etwa 80 Kcal). Wenn man weniger als 500 Kcal in 24 Stunden zu sich nimmt, stellt der Körper wohl automatisch einige Hebel um und beginnt anders zu arbeiten/zu verbrennen. Am Anfang kostet es etwas Willensstärke, denn am Mittwoch Mittag kommt der Hunger! Aber irgendwann merkt man, dass man nicht unbedingt mehr braucht. Und wenn man Mittwoch Abends (normal, nicht zu viel!) isst, merkt man, dass man auch mit wenig prima klar kommt… Ist mehr ein Test/Experiment. Ist auch nicht zum abnehmen gedacht, sondern eher zum entschlacken/“entgiften“ und zum Nachdenken, wieviel nd was man eigentlich so isst. Ein Mann auf einem Campingplatz in Nelson hat mir davon vorgeschwärmt und macht das so seit 20 Jahren.
-> At least: I’m not getting a vegetarian! 😉

* Ein Mensch, der auf einer Welle auf einem Surfbrett stehen bleibt und die Zeit hat „Shaka“ bzw. „Hang Loose“ zu zeigen, darf sich offiziell als „Surfer“ bezeichnen. (1. Raglan Surf Regel -> Yeah! Na gut, aufgeschrieben ist das nirgendwo, aber das wird so mündlich an die weiter gegeben, in denen die Macht stark ist… 😉 )

* Es gibt Kino am anderen Ende der Welt: „Captain Fantastic“, „Three Billboards Outside Ebbing“, „Star Wars – The Last Jedi“, „Murder on the Orient Express“, „Blade Runner 2049“ (Bis auf Star Wars – hier fehlte die Macht etwas – empfehle ich alle wärmstens)

– Ich schleppe seit dem 2.12. eine Ukulele mit mir rum und kann erst ein Lied (auch nur so halb). Manchmal muss man das einfach mal aufschreiben, vielleicht wirds jetzt besser! Eine besondere Wirkung auf Frauen scheint die Ukulele alleine auch nicht zu haben… Vielleicht muss man das Instrument doch spielen?! Immerhin kommt sie immer prima als zweites Handgepäck im Flieger mit.

* Ich habe mind. sechs Hitch-Hikern zu einer wunderbaren Mitfahrt verholfen und bin selber dreimal mit genommen worden. Klingt gar nicht viel, aber vorher hab ich das ungefähr 0 mal gemacht…

* Mit vier verschiedenen Autos zwischen 23.10. bis 24.02. ca. 8000km gefahren.

* In der gleichen Zeit knapp 200km gewandert (nur die Mehrtagestouren gerechnet)

* Für eine Mehrtages-Wandertour hat sich bei mir als Proviant bewährt:
– Frühstück: Apfel/Obst, Müsli, Milchpulver
– Lunch: (gutes)Brot/Pita mit Camembert/Salami oder/und Reste vom Vortag(sowas wie Nudel-Gemüse-Pfanne – kann man auch kalt essen)
– Snack: Müsli-Riegel, Studentenfutter, Kekse, Schoko (am besten aufheben für zuletzt oder die schwierigste Etappe! – Schwierig wenn es warm ist…)
– Dinner: Pasta/Reis-Fertiggerichte, bei denen nur noch heißes Wasser fehlt. Teurere Variante: Dehydrated Backpacker Meals (getrocknet, nur kochendes Wasser dazugeben und 10 Minuten warten)
– Getränke: Wasser, Kaffee
WICHTIG: Man will nie mehr der einzige in der Hütte sein, der KEINEN Alkohol dabei hat. Beiß in den sauren Apfel und schlepp mindestens zur ersten Hütte eine Flasche Bier oder Wein! … Geschickt in der Mitte des Backpacks bleibt Bier sogar angenehm kühl 🙂

* Sweet as, bro!

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Coromandel, Tauranga und der ganze Rest https://robertbraxein.de/blog/2018/03/18/coromandel-tauranga-und-der-ganze-rest/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/18/coromandel-tauranga-und-der-ganze-rest/#respond Sun, 18 Mar 2018 13:10:15 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=868 „Coromandel, Tauranga und der ganze Rest“ weiterlesen]]> 16.02. – 27.02.: Da ich keine Lust hatte, die letzten 11 Tage noch auf einen Bus angewiesen zu sein, habe ich nochmal eine Woche ein Auto gemietet. Das Wetter war die letzten Tage nicht schlecht, aber wechselhaft…

Die Coromandel Halbinsel hatte ich nur einen Tag gesehen, daher zuerst dorthin. Meine geplant letzte Tageswanderung fiel ins Wasser: angekommen am Visitor Center erklärte mir die nette Dame, dass vom Visitor Center aus alle Tracks unpassierbar seien aufgrund von Unterspülungen und kaputten Brücken. Man hätte sich die 15 km Schotterpiste sparen können, wenn man die Webseite richtig gelesen hätte. Ich hatte mich nur gewundert, dass man wochenlang nicht in der Hütte übernachten konnte -> muss sehr beliebt sein die Strecke! (oder eben gesperrt 😉 ) Kürzere Wanderung zu Kauri Bäumen war aber möglich. In Thames habe ich 2 Nächte im 8-Bett Zimmer übernachtet (gehörte zum Campingplatz) – ich war lustigerweise 2 Nächte alleine dort.

Eine weiterer Aufenthalt in Hahei war sehr schön und am morgen bin ich um 4:30 Uhr aufgestanden um mir vor der Flut zum zweiten mal einen Pool am Hot Water Beach zu buddeln. Das war cool im warmen Wasser die Wellen mehr zu hören als zu sehen und langsam die Sonne aufgehen zu sehen. Wasser war teilweise heiß – ich musste immer wieder mal „umrühren“ – und es waren außer mir noch 4 andere Menschen dort. Länger als ne Stunde hab ichs nicht ausgehalten: Hab mich dann nochmal knapp 2 Stunden hingelegt 😉

Dann kam die „Bay of Plenty“, die ich bis dahin komplett ignoriert hatte. Schwierig. Die Stadt Tauranga ist recht groß und es ist viel los (Business: Ich glaube der größte Hafen in Neuseeland, wenn ich nicht irre). Um den Mount Maunganui war es zwar touristisch aber auszuhalten. Surfen kann man dort auch gut, aber das Wetter war wieder sehr wechselhaft. In den Hostels viele Backpacker, die zum arbeiten länger dort sind (Gerade im Angebot: Avocado pflücken!). Weiter im Osten wird es dann schnell einsamer. In Opotiki war ich wieder alleine in einem 6-Bett Hostelzimmer. Toller, wilder Strand und der Nordteil vom XXX National Park, wo ich ja meinen ersten Great Walk hatte. Somit schließt sich mein Neuseelandkreis hier.

Zurück in Auckland hatte ich noch ein paar Tage in denen ich unter anderem Lin Zhao wieder getroffen habe (Bekanntschaft vom Kepler Track, ein Chinese, der in Christchurch arbeitet) und bin auf Rangitoto rum gewandert. Das ist der frischeste aktive Vulkan direkt vor Auckland. Vor 600 Jahren hat der Ausbruch diese kleine runde Insel geformt. Btw: Es ist nur die Frage „Wann“ und nicht „Ob“ in und um Auckland erneut ein Vulkanausbruch stattfindet. Es wird vermutet, dass der nächste eher ein ziemlich großer Ausbruch sein wird…

Das war es mit New Zealand. War sehr schön. OK, untertrieben. Aber ich bin müde. Vielleicht gibt es nochmal eine Zusammenfassung?!

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Raglan https://robertbraxein.de/blog/2018/03/04/raglan/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/04/raglan/#comments Sun, 04 Mar 2018 07:32:35 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=843 „Raglan“ weiterlesen]]> 11.02. – 16.02.:

### STOP
Aufmerksamen Lesern fällt womöglich die zeitliche Lücke zwischen Superbowl und Raglan auf.
Lösung: Ich war faul in Auckland, bin ins YHA Hostel umgezogen (wo man kein eigenes Toilettenpapier benötigte), war wie geschrieben in Devonport, war im Maritimen Museum (naja), war im Kino („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ – lohnt sich!) und weiterhin noch ein bisschen faul.
### WEITER

Dann ging es nach Raglan zum surfen! Ich habe mir nochmal einen Surfkurs gegönnt und war insgesamt 4 Tage im Wasser. War sehr cool und ich kann es jetzt deutlich besser. Am dritten Tag war ich der einzige „Schüler“ und Tom der Surflehrer ist mit mir immer wieder weiter raus gepaddelt und wir haben die größeren Wellen genommen – Ich war so kaputt danach 😉 Raglan ist eine der Hochburgen zum Surfen in New Zealand. Sehr entspannte und angenehme kleine Stadt. Sehr viel Öko und Nachhaltigkeit überall. Im „Hostel“ Solscape ein veganes Restaurant, Yoga-Kurse, eigener riesiger Gemüsegarten und Übernachtung in umgebauten Zugwagons oder Tipis. Sehr gute Stimmung und Abends mal ein kleines Konzert oder kostenloser Film: „Captain Fantastic“. Eine sehr schöne Woche mit sehr durchwachsenem Wetter.

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Concert & Clown https://robertbraxein.de/blog/2018/03/03/concert-clown/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/03/concert-clown/#respond Sat, 03 Mar 2018 12:15:30 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=830 „Concert & Clown“ weiterlesen]]> Am 03.02. kam ich Mittags in Auckland an. Kurz eingecheckt (hab für 30$ am Tag ein Einzelzimmer über Booking.com gefunden, wieder wie schon hier Chinesen als Vermieter – ein bisschen merkwürdig – anscheinend wurde erwartet, dass jeder sein eigenes Toilettenpapier mitbringt -, aber günstig und ruhig) und dann sofort los mit der Bahn Richtung Stadion.

-> Foo Fighters und Weezer Live in Concert!

Kurz zusammengefasst: Fantastisch!
Na gut etwas länger: Weezer haben mir etwas Leid getan. Achja ich hab noch nicht erwähnt, dass es den ganzen Tag (und Nacht) geregnet hat. Wegen des Regens und dem Umstand, dass es noch hell war, hatte Weezer es schwer Stimmung zu machen. Viele Zuschauer sind einfach sehr lange in den trockenen Zelten geblieben. Ich nicht. War trotzdem cool, Weezer mal Live zu sehen. Unter anderem: Undone – The Sweater Song, Where Is My Mind? (Pixies cover), Hash Pipe, Beverly Hills, Buddy Holly, Say It Ain’t So
Zum Abschluß und von allen als Aufmunterung empfunden: „Island in the Sun“ im strömenden Regen …
Dann kamen ziemlich bald die Foo Fighters. Dave Grohl hatte super Laune und war völlig baff, dass so viele bei dem „Fucking Weather!“ da waren. Achja, hab ich das Wetter schon erwähnt? – Es hat komplett durch geregnet, so nass war ich noch nie… Ein Lieblingsspruch von Dave war, dass die Foo Fighters bei ihrem letzten Auftritt in Auckland ein Erdbeben verursacht und den Regen vertrieben hätten. (Beides hat diesmal nicht geklappt.) Trotzdem 3 Stunden super Stimmung mit allen Hits, vielen Solis und Coverversionen von Kiss, Queen und Alice Cooper. Letzter Song: Everlong!

Also hat sich ziemlich sehr gelohnt. Nur den einen oder anderen von euch (ja auch Dich zum Beispiel!) hätte ich mir noch an meiner Seite gewünscht … Einer dieser Momente auf der langen Reise, wo ein paar gute Freunde fehlen… … und geregnet hat das! Frag nicht nach Sonnenschein! Zum Glück war wenigstens nicht kalt.

Am 05.02. war dann Superbowl angesagt, welches ich ja die letzten Jahre immer gesehen habe. Nun also das erste mal Tagsüber! Ich war am Hafen in einem Irish Pub, es gab Fish&Chips und einige Bier. -> Ist eigentlich besser als Sonntag-Nachts und dann den Montag freinehmen! 🙂
Mit an meinem Tisch saß: Shiven der Clown! Sehr interessanter 78 Jahre junger Mann. Dass er Clown ist, kam jedoch erst im Laufe des Gesprächs heraus. Dass er in Deutschland geborener Neuseeländer ist auch. Da wir nichts vor hatten, haben wir uns für den nächsten Tag in Devonport verabredet, wo ich noch nicht gewesen war. Ein netter Stadtteil auf der anderen Seite des Hafens. Gunter (so heißt er wirklich auch) hat z.B. Uwe Seeler kennen gelernt, mit Erich Ribbeck zusammen Sport studiert und war in den Anfangsjahren der Bundesliga Radio-Kommentator. Lehrer war er auch noch ne Weile und dann ist er Clown geworden. -> Clown Shiven Sehr interessant und ne lustige Bekanntschaft. Ein Foto hab ich dazu leider nicht.

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Rental Car Relocation https://robertbraxein.de/blog/2018/03/01/rental-car-relocation/ https://robertbraxein.de/blog/2018/03/01/rental-car-relocation/#comments Thu, 01 Mar 2018 12:49:23 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=799 „Rental Car Relocation“ weiterlesen]]> 26.01. – 02.02.:
Ich war also Autolos in der großen Stadt. Was lag näher als sich ein Auto zu besorgen?
Den Tipp, den ich schon zweimal bekommen hatte einfach umgesetzt: „Rental Car Relocation“ von Christchurch nach Auckland.
(Nach der Hochsaison im Jan/Feb sind nämlich immer viel zu viele Autos im Süden. Es werden also Leute gesucht, die die Wagen nach Norden fahren. Man zahlt nur den Sprit, den man verbraucht – Hat gut geklappt! 🙂 )

Ich habe einen Toyota Corolla und einen Mitsubishi Outlander nach Nelson (Toyota) und dann von Nelson nach Auckland (Mitsubishi) gebracht. Dafür hatte ich 2 bzw. 4 Tage Zeit.

Auf der ersten Etappe bin ich nochmal über den Arthurs Pass gefahren und habe mir den Rest der Westküste angesehen: Punakaiki war schon toll. Wilde Küste, tolle Küstenstraße und die berühmten Pancake-Rocks.

Weil es mir vorher schon gut gefallen hatte, bin ich dann noch mal an die Golden Bay gefahren. (Ohne eigenes Auto schon schwieriger: Bus-Shuttle und Anhalter waren die Lösung – aber alles easy) Ein paar Tage hatte ich noch Zeit, bevor es weiter nach Auckland gehen sollte. Ein bisschen ausruhen am Strand… Ich war so relaxed, dass ich mich plötzlich in meiner ersten Yoga-Stunde wieder gefunden habe. Aber es tat nicht weh. Farewell Spit, die nördlichste Stelle der Südinsel habe mir diesmal noch angesehen: Fantastische Aussicht und tolle Strände mit Seehund-Babies. Die gesamte Fahrt per Anhalter hin und zurück. Hab ich vorher noch nie so gemacht. Ein Deutscher mit englischer Mutter, ein Paar aus Minnesota und zwi französiche Backpacker im Campervan (ich liegend hintendrin 😉 ) waren interessante Reisebegleiter. Vorher hatte ich immer Leute mitgenommen mit meinem Auto…

Dann weiter über Nelson, Wellington, Rotorua mit jeweils Kurzaufenthalt nach Auckland. In Picton endlich die Bornholm-Fähre (Straitsman) für den Chef nicht nur geknipst sondern auch noch für die Überfahrt benutzt!

Warum eigentlich so schnell nach Auckland? Ich sag nur FF und W …

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Brot und Co. https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/ https://robertbraxein.de/blog/2018/01/08/brot-und-co/#comments Mon, 08 Jan 2018 00:51:21 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=559 „Brot und Co.“ weiterlesen]]> Brot gibt es in New Zealand nur in Weißbrot-Form und als Toast. Trotzdem sind die Einheimischen stolz auf ihr „Brot“ und mögen es. Man kann es mal essen, aber lecker ist was anderes. Deshalb teile ich hier mal meine „echten“ Brotfunde. Es gibt leckeres Brot in New Zealand!

Passt auch hierhin: Ich habe „Red Velvet Cake“ kennengelernt. In Rotorua im Cafe des Wai-O-Tapu. Lustigerweise konnte mir keiner erklären, was das für ein Kuchen war… Es musste der Chef von hinten kommen, der den Kuchen selber gemacht hatte. Nach seinen Erklärungen (und Google Recherche danach 😉 ) habe ich verstanden, dass die rotbraune Farbe durch eine chemische Reaktion von Kakao und z.B. Buttermilch (einer säurehaltigen Zutat) entsteht. Interessant. Muss man mal selber probieren (oder Mutter machen lassen… 😉 )

Die Seite, die ich als Startpunkt für die Brotsuche genommen habe ist die folgende:

Die Brot-Wüste lebt! Unsere ultimative, (fast) vollständige Liste guter Bäcker in Neuseeland

Schon etwas älter die Liste… Hier meine Prüfungen und Aktualisierungen:

> Auckland – Mount Eden: Olaf’s Bakery, 1 Stokes Road
–> Sehr gut!

> Rotorua: Ciabatta Bakery, 38 White Street
–> Das beste Brot bis jetzt! Auch ein nettes Cafe mit leckeren Sandwiches und Süßkram. Komischerweise im Gewerbegebiet.

> Hastings: Farmers‘ Market (Sonntag 8:30-12:30 Uhr)
> Napier: Harald’s Bread World, 34 C Austin Street
–> Harald’s auf dem Markt angetroffen, leider zu spät gekommen und auch „nur“ Ciabatta bekommen. Man anrufen und tiefgefrorenes „echtes“ Brot bekommen, wenn man lieb fragt. Passte zeitlich bei mir leider nicht.

> New Plymouth: Batemans, 86 Devon St E

> Wellington (Aroville): Arobake, 83 Aro Street
> Wellington (Te Aro): Moore Wilson’s, 93 Tory St. (gemeinsamer Verkaufsstand mehrerer Bäckereien)
–> Das ist auch gleichzeitig ein Spezialtätenladen mit fast nur organisch/Bio Lebensmitteln. Da gibt es eigentlich alles.

> Nelson: Don Rodrigo The Artisan Baker auf dem farmers‘ market am Mittwoch (Mi 10:30-15:30, Morrison Square) und auf dem Nelson Market am Samstag und Sonntag (8-13 Uhr, Montgomery Square).
–> Haben mittlerweile auch ein kleines Geschäft direkt in Nelson. Straße müsste Hardy oder Bridge Street sein.
> Takaka: Golden Bay Organics, 47 Commercial St

> Christchurch/Strowan: Café Berlin Delicatessen & Café, 9c Normans Road (Stadtteil Strowan)
–> Auch leckere Wurst und importierte Produkte aus Deutschland/Europa. Fast ein kleiner (guter) deutscher Supermarkt.
> Christchurch/Sydenham: The Breadman Organic Bakery, 22 Kingsley St
–> Brotfabrik. Nicht schlecht. Aber es gibt eher abgepacktes Brot. Es war nicht super „frisch“.
> Christchurch/Ferrymead: Vic’s Bakehouse, 4B Settler’s Crescent
–> Supernettes Cafe mit tollen Produkten. Für frisches Körnerbrot war ich zu spät, aber das Ciabatta war prima.

Liste wird aktualisiert…

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Wellington https://robertbraxein.de/blog/2017/12/19/wellington/ https://robertbraxein.de/blog/2017/12/19/wellington/#respond Tue, 19 Dec 2017 09:08:12 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=469 „Wellington“ weiterlesen]]> So weiter gehts. Noch schnell die Reste vom Crayfish und den Chips aus dem Bart wischen, fertig:

29.11. – 04.12. Fahrt nach Wellington und mit der Fähre auf die Südinsel!

Die Fahrt bis Wellington habe ich gemütlich mit zweimal campen verbracht. Einmal wunderschön (6$) in einem kleinen Naturschutzgebiet und einmal sehr gedrängt kurz vor Wellington (12$, allerdings mit Dusche) – Kann manchmal sehr unterschiedlich sein das campen. Mal super, und mal … nicht so super.
In Wellington war ich dann im YHA (Hostel). Die Stadt hat mir ganz gut gefallen. Nette Cafes und Kneipen und insgesamt angenehmer als Auckland. Ich habe das Bird-Sanctuary „Zealandia“ besucht und gleich eine „Night-Tour“ gebucht – man gönnt sich ja sonst nichts (85$). Die 2-3h haben sich aber richtig gelohnt! Nicht nur einen Kiwi gesehen – also live und nachts und überraschend und süss 😉 – , sondern auch noch einen Takahe, einige Kakas, endemic ducks (deren Namen ich vergessen habe), einen Longfin Eel (ca. 1,30m lang und fast an Land) und mehrere Tuataras (das sind Brückenechsen – die gibt es ebenfalls nur auf den Inseln Neuseelands und sind sehr selten geworden aufgrund der ganzen Ratten, Possums und Stoats. (Ich schreibe ja oft über das DOC – hier mal eine Beispielseite: http://www.doc.govt.nz/nature/pests-and-threats/animal-pests/ – War ja auch mal kurz mein „Arbeitgeber“ bei der Freiwilligenarbeit.)

Einen Beweis für den Kiwi habe ich nicht. Brauch ich auch nicht! War total gut.

Was ansonsten in Wellington:
– „Echtes“ Brot gekauft und mein erstes Laugengebäck seit Monaten. Mmhh! 🙂
– mit dem Cable Car gefahren und den Botanic Garden besucht
– Night Market mit Streetfood und Livemusik besucht
– Schuhe gekauft – bei meinen alten löst sich die Sohle ab – dabei fällt mir ein: die liegen immer noch im Auto, kann ich eigentlich auch mal wegschmeißen…
– Te Papa Nationalmuseum angesehen – Ist kostenlos für alle und war tatsächlich interessant!
– Natürlich: Nach Fähren Ausschau gehalten. Aber anscheinend nicht die richtige „erwischt“ … 🙁

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Fun Facts New Zealand https://robertbraxein.de/blog/2017/12/17/fun-facts-new-zealand/ https://robertbraxein.de/blog/2017/12/17/fun-facts-new-zealand/#comments Sun, 17 Dec 2017 10:36:45 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=454 „Fun Facts New Zealand“ weiterlesen]]> Der Dauerbrenner unter den Beiträgen. Alle warten drauf, keiner traut sich zu fragen – Hier ist er endlich:

Fun Facts New Zealand!

* Sandflies
Es gibt keine Sandflies. Nirgendwo. Du brauchst dich nie mit Mitteln einreiben. Und wenn dich doch mal eins dieser Biester beißt (es gibt sie aber nicht, keine Panik), dann tut es sofort weh (also würde es sofort weh tun), das ist (wäre) so, als wenn dich wirklich jemand beißt… dann ist es aber schon zu spät: 1-2 Tage später kommt der eigentliche Spaß erst – es beginnt dick rot anzuschwellen und juckt ganz fürchterlich für ca. weitere 2 Tage… (also würde jucken und würde rot anschwellen, zum Glück ist das nur eine Erfindung…) Mücken gibt es in New Zealand, aber die sind so eingeschüchtert von den ganzen Sandflies-Schauergeschichten, dass sie meist vergessen zu stechen.

* Ein-Hebel-Mischbatterie
Es gibt nur an wenigen Stellen im Land Ein-Hebel-Mischbatterien. Dafür gibt es erstaunlich und ärgerlicherweise dauernd zwei Wasserhähne: Einer kochend heiß und einer eiskalt. Und genau weit genug auseinander, damit man die beiden extreme nicht mischen kann, sondern nur jeweils eins davon auf die Haut bekommt. Ich versteh nicht, was das soll. Es kann doch nicht soo teuer sein, dass vernünftig zu machen? Vielleicht ist das ne Geschäftsidee: wenn erst mal viele davon überzeugt sind, dass das Mist ist, wie es nun mal gerade ist… Dann werde ich reich!

* Autofahren
Viele Neuseeländer (es gibt auch einige Ausnahmen, genau in die andere negative Richtung) fahren bei 100 kmh Höchstgeschwindigkeit 80-90 kmh und bei 50 kmh im Ort dann 40 kmh. Im hügeligen, uneinsehbaren Gelände verstehe ich das und begrüße es auch eigentlich immer. Jedoch bei gerader Strecke ohne Gefahrenquellen und in der Stadt finde ich es doch befremdlich. Es gibt dann auf den Highways alle paar Kilometer Überholstreifen, also eine Spur mehr. Fast immer werden in dem Moment, wo die Straße schön breit und zweispurig wird, auch aller Kriecher schneller, so dass man Mühe hat sie überhaupt zu überholen. Ich bin wirklich kein Raser, aber 100 ist überall Maximal-Geschwindigkeit und dann sollte man das auch nutzen oder jemanden überholen lassen. Naja. Nervt öfter mal. Ich bin ja schon ruhig.

* Münzen
Das mag es auch in anderen Ländern geben: es gibt keine 1-, 2-, und 5-Cent Münzen. Im Laden wird einfach auf- oder abgerundet, bei Kartenzahlung wird Cent-genau abgerechnet. Eigentlich angenehm. Wozu braucht man auch wirklich diese kleinen Münzen? Den Gewinn streichen am Ende wahrscheinlich allerdings die Banken und die großen Supermarktketten ein…

* Linksverkehr
Puh! Ich war schwimmen. (Die Geschichte passierte noch als in Auckland war – ich war schon ein paar mal schwimmen) Also nicht baden, sondern knapp 2000m Training um die Muskeln nicht völlig zu verlieren.
Ich sprech sogar noch kurz mit der einzigen Schwimmerin auf der Bahn – „are wie swimming in a circle?“ – „yes“ … nach einer Bahn wussten wir beide, dass ich irgendwo anders her komme. 😉 Also auch hier: immer links halten! (Beim Auto fahren kein Problem – bis auf die ersten beiden Tage Auckland 😉 )

* Apropos Schwimmen: In den Hallenbädern geht man direkt mit Straßenschuhen rein. Es ging meist direkt am Beckenrand entlang zu den Umkleidekabinen. Es ist dann unüblich, seine Sachen in einen Spind zu schließen, man nimmt einfach alles mitsamt Schuhen wieder in die Halle und stellt seine Sachen auf/unter eine Bank. Es sind meist jede Menge Eltern in der Schwimmhalle (mit Schuhen, Jacke etc) gewesen, die ihren Kindern zugesehen haben… Irgendwie sehr befremdlich das alles. Ich hab noch niemanden dazu angesprochen – ich war wohl zu überrascht – jedes mal.

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Whanganui Journey – Great Walk https://robertbraxein.de/blog/2017/12/08/whanganui-journey-great-walk/ https://robertbraxein.de/blog/2017/12/08/whanganui-journey-great-walk/#comments Fri, 08 Dec 2017 10:02:31 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=428 „Whanganui Journey – Great Walk“ weiterlesen]]> 23.11. – 28.11.: Am Tag nach dem Tongariro Alpine Crossing habe ich mich recht spontan zu der dreitägigen Kanu/Kajak-Fahrt entschlossen. Man ist also wieder auf sich selbst gestellt, muss alles was man so braucht mit nehmen. Mit dem sehr lustigen DOC Mitarbeiter im I-Site Whakapapa Village (noch am Fuss des Mt. Ruapehu) habe ich also die zwei Übernachtungen in den Hütten und den Kanu-Verleih gebucht. Der Mitarbeiter war ein Maori und ich habe gelernt, dass „Kai Time“ = Zeit zu Essen bedeutet… Man darf nicht komplett alleine (Sicherheit) los, deshalb habe ich mich der nächstmöglichen Gruppe am 26.11. angeschlossen.

Die Zeit bis dahin habe ich mir mit einer Fahrt nach New Plymouth über den „Forgotten World Highway“ vertrieben. Eine sehr einsame, lange Straße (State Highway 43) und ungefähr in der Mitte 20km Schotterpiste in einem wunderschönen Flusstal. War eigentlich ein Riesenumweg, war aber auch sehr schön. Die Stadt New Plymouth war nicht der Knaller, ich kam allerdings auch zum Feierabend-Verkehr an. Zum Surfen war das Wetter leider nicht gut genug.

Dann bin ich wieder den halben Weg zurück nach Taumaranui, wo wir die Kajaks ausleihen sollten. Kurzes Bekanntmachen mit Lisa aus den Niederlanden und Craig aus USA und dann wurden wir nach einer Nacht campen zum Startpunkt gefahren. Ein Kanu für zwei Personen und ein Einer-Kajuk. Das war auch ganz gut, so konnten wir wechseln und die Muskeln auch mal anders belasten… Der Whanganui River ist sehr beeindruckend und auch die Natur und Ruhe im Nationalpark. Jedoch war das paddeln drei Tage etwas zu lang. Es gab einige Stromschnellen, die mit dem Kajak Spass machten – das Kanu lief meist etwas voll Wasser, egal wie gut man war. Die 50/50 Stromschnelle am Ende haben Lisa und ich versucht als U-Boot weiter zu paddeln, aber da viele weitere Paddler an der Stromschnelle gewartet haben, kamen wir damit nicht durch. An dem Tag war es kein 50/50, sondern nur ein Boot hat es geschafft (von ca. 10), also waren wir nicht soo schlecht. Im Fluss konnte man übrigens wunderbar schwimmen. Temperatur war prima. Spass hat die Fahrt auch insgesamt gemacht.

Craig hatte sich am letzten Tag am Knie eine 1cm tiefe Platzwunde zugezogen und ist mit einem Jetboat etwas früher zum Treffpunkt zurück gekommen. Da aber der nächste Arzt eh viel zu weit weg war (und ein Helikopter-Einsatz jetzt auch nicht gerade notwendig war) sind wir dann alle zusammen im Bus zurück nach Taumaranui gebracht worden. Ich hab danach nichts mehr von Craig gehört. Ich schätze ihn so ein, dass er keinen Arzt mehr aufgesucht hat, obwohl die Wunde nicht gut aussah… Naja… Gerade als wir ankamen fing es an in Strömen zu regnen, zu blitzen und zu donnern. Nachdem sich deshalb meine Abfahrt Richtung Wellington über 2 Stunden verzögert hatte, habe ich mich entschieden beim Sohn der Familie in dessen gerade im Aufbau befindlichen kleinen Hostel zu bleiben. Das war dann auch ganz kuschelig, wenn auch sehr einfach (Duschen war bei ihm in der Wohnung möglich 🙂 ).

EDIT: Extra aufgehoben und nun im Auto gefunden: Die Adresse, da es das Hostel ja noch nirgendwo offiziell gibt… Jonos Backpacker, Manuaute St. 9, Taumaranui (via Taumaranui Canoe Hire)

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Taupo und Tongariro https://robertbraxein.de/blog/2017/12/05/taupo-und-tongariro/ https://robertbraxein.de/blog/2017/12/05/taupo-und-tongariro/#respond Tue, 05 Dec 2017 12:28:08 +0000 https://robertbraxein.de/blog/?p=406 „Taupo und Tongariro“ weiterlesen]]> Die Zeit rast und ich schreibe viel zu viel (und zu langsam)…

Ich bin also von Napier nach Taupo gefahren. Geht übrigens selten mal ein paar Kilometer eben und geradeaus in New Zealand – auch auf den State Highways, die meist alle ~20 km mal nen Doppelstreifen zum überholen haben.

Taupo gefiel mir ganz gut. Zwei Nächte im Hostel, einen Tag Mountain Biking – mal was ganz anderes! Etwa 30 km hab ich immerhin gemacht. Zwar ne Anfänger Strecke, abr immer durchs Gelände. Wetter war auch gut und am Ende noch die Füsse in einen Hot Stream gehalten. Auf dem Weg lagen unter anderem die Huka Falls (siehe Bild). Ich bin jetzt neben BBH auch noch Mitglied im YHA. (Tobi weiß wovon ich schreibe 😉 ) Ob das sinnvoll und klug ist, weiß ich nicht. Zumindest gefällt es mir besser, NICHT über Booking.com zu buchen. YHA in Taupo gefiel mir allerdings wiederum nicht optimal, kann aber auch an den (zu) vielen deutschen „Gerade-Abitur-gemacht-und-was-nun“-Besuchern gelegen haben…

Am dritten Tag Taupo bin ich morgens um 5:30 Uhr aufgestanden, da ich mit dem Auto über eine Stunde zum Shuttle für das Tongariro Alpine Crossing (einer der besten One-Day-Hikes … der Welt – Was solls: Alle übertreiben immer. Kann ich auch). Kurz gesagt: 6-8 Stunden zwischen zwei aktiven Vulkanen auf bis zu 1900 Meter Höhe wandern. Ich hatte mir einen sehr guten Tag herausgesucht. Das Wetter war super am Vormittag – Kaum Wolken am Himmel. Die Vulkane sehr beeindruckend. Einer davon hat zumindest ein bisschen Pate gestanden für den Schicksalsberg (Mt. Doom) in der „Der Herr der Ringe“. Der letzte Ausbruch war erst 2012. Insgesamt war es sehr machbar und ich habe mit vielen (Foto-)Pausen 6,5 Stunden gebraucht. Da die Wanderung sehr beliebt ist, lief man manchmal wie im Gänsemarsch und manche Mitwanderer waren in Shorts und Muskelshirt unterwegs. Wenn sich wirklich mal das Wetter schlagartig ändert, sehen die ganz schön blöd aus. Naja… Drei indisch aussehende Menschen sind mir mehrmals mit Plastiktüten aufgefallen. Ich weiß ja nicht – Ein Spaziergang war das auch nicht gerade. Manche Menschen sind sehr sorglos. Um das auszugleichen, mache ich mir sehr viele Gedanken vor diesen Wanderungen. 😉

Wir sind nun am 23.11. meiner Reise angelangt.

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